Haarausfall – Woher er kommt und wie man ihn bekämpft

Der Verlust des Haars (Alopezie) betrifft nur Männer? Weit gefehlt – auch Frauen haben mit diesem Problem zu kämpfen. Mit der richtigen Pflege kommen dünne Haare wieder in Schwung.

Haare zu verlieren ist ganz normal. Aber ab wann wird es kritisch?

Haarausfall – ein angstbesetztes Thema, mit dem die meisten Menschen irgendwann im Leben in Berührung kommen, in mehr oder minder schwerer Form. Haare in Kamm oder Bürste zu finden – an sich völlig normal. Wie der gesamte Organismus, unterliegen auch die Haare einem Zyklus: Ein einzelnes Haar wächst für zwei bis sechs Jahre, befindet sich für ein bis zwei Wochen in einem Übergangsstadium, dann für weitere zwei bis vier Monate im Ruhestadium – und fällt schließlich aus. Da sich unsere Haare alle in einem unterschiedlichen Stadium befinden, verlieren wir naturgemäß ständig welche. Wer bis zu 100 Haare am Tag verliert, braucht sich nicht zu sorgen. Aber woher weiß man das genau – denn wer würde schon nachzählen? Am Ende ist es eine Sache der Beobachtung: Wenn am Morgen deutlich mehr Haare auf dem Kopfkissen liegen, beim Kämmen büschelweise Haare ausgehen und die Haare sich dünner anfühlen als gewohnt – spätestens dann sollte der Hausarzt bzw. ein Spezialist konsultiert werden.

80-90 Prozent aller Männer und Frauen sind von androgenetischer Alopezie betroffen

In den meisten Fällen ist Haarausfall genetisch bedingt, der Verlauf und die Ausprägung sind so individuell wie Pickel in der Pubertät – während die einen von schwerer Akne heimgesucht werden,  trüben bei den anderen nur vereinzelte Störenfriede das ansonsten makellose Hautbild. Grund, weshalb viele Menschen gar nicht ahnen, dass auch sie zumindest eine milde Form von genetisch bedingtem Haarausfall haben. Übrigens ist es auch ein Mythos, Haarverlust sei in erster Linie ein Männerthema. Die Wahrheit ist: Auf diesem Gebiet herrscht Gleichstand, auch wenn bei Männern das Problem meist früher zutage tritt und dann auch häufiger zum kompletten Kahlschlag führt. Bei Frauen wird das Haar erst um den Scheitel und dann insgesamt dünner, schreitet der Prozess fort, scheint die Kopfhaut immer mehr durch, Geheimratsecken bilden sich.

Bestimmte Lebensphasen und Krankheitsbilder begünstigen Haarausfall

Störungen des Immunsystems (vor allem bei kreisrundem Haarausfall), schwere Infektionen

Ebenfalls durch Störungen der Immunabwehr und durch Bakterien oder Pilze verursachte Entzündungen der Kopfhaut

Fehlfunktionen (Unter- oder Überfunktion) der Schilddrüse

Hormonumstellungen durch die Pille, in der Schwangerschaft, nach der Geburt, Wechseljahre

psychische Erkrankungen

MIT PFLANZLICHEN WIRKSTOFFEN FÜR GESUNDES HAARWACHSTUM

Auch verschiedenste Medikamente wie Chemotherapeutika, Betablocker oder auch Psychopharmaka können sich negativ auf das gesunde Haarwachstum auswirken

Tatsächlich spielen die Hormone beim Thema schönes und gesundes Haar eine zentrale Rolle – was dazu führt, dass auch schon junge Menschen in der Phase der Pubertät unter dem Verlust der Haarpracht zu leiden haben. Hier kommt das männliche Geschlechtshormon DHEA zum Zug – auch bei Frauen – und verkürzt die Wachstumsphase der Haare. Je nachdem, wie empfindlich die Haarfollikel auf Androgene (männliche Geschlechtshormone) im Körper reagieren, kann es zu Haarausfall kommen. Ähnliches betrifft viele Frauen in den Wechseljahren: Bei sinkendem Östrogenspiegel verlieren die Haarwurzeln ihren Schutz durch bestimmte Enzyme und werden zunehmend geschwächt – mit sichtbaren Konsequenzen in Form von lichterem Haar.

Gestresste Kopfhaut pflegen, damit sich die Haarwurzeln erholen

Die gute Nachricht: Man kann einiges tun, damit es nicht zum Äußersten kommt. Abgesehen davon, dass nach der Heilung einer Krankheit auch der Haarausfall wieder verschwindet. Besonders stressbedingter Haarausfall klingt meist wieder ab, wenn mehr Entspannung ins Leben kommt – und das haben wir häufig selbst in der Hand. Selbst kreisrunder Haarausfall – wenn sich also kahle Stellen gebildet haben – heilt oft nach einiger Zeit von selbst ab. Bei vielen Frauen in den Wechseljahren wächst das Haar wieder durch eine passende Hormonersatztherapie. Überhaupt gibt es von ärztlicher Seite viele Möglichkeiten, Haarausfall zu behandeln. Dazu ist es im ersten Schritt wichtig, die Ursache auszumachen. Abgesehen von der rein medizinischen Seite von unschönem Haarverlust ist es ratsam, der Kopfhaut Gutes zu tun. Mit passenden Produkten kommt gereizte Kopfhaut wieder zur Ruhe und auch die Haarwurzeln erholen sich. Wir empfehlen Ihnen mit unserem Phyto Hair Booster Tonikum ein passendes Produkt bei diffusem Haarausfall, der nicht krankheitsbedingt ist. Und mit dem Phyto Hair Booster Shampoo pflegen Sie Haare und Kopfhaut mit einem sanften und hochwirksamen Pflegeshampoo, das Haarausfall entgegenwirkt und die Haare bis in die Wurzeln stärkt. Für dichtes, glänzendes Haar!

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