Trockene Haut im Gesicht? Wir haben die besten Tipps

Trockene Haut im Gesicht kann viele Ursachen haben. Zum Glück gibt es genauso viele Lösungen! Wir verraten, wie die Haut wieder ins Gleichgewicht kommt.

Trockene Haut im Gesicht

Häufige Ursachen für trockene Haut im Gesicht

Sowohl äußere als auch innere Faktoren können trockene Gesichtshaut begünstigen. Manchmal ist die Haut schon wieder zufrieden, wenn sie ein, zwei Tage lang eine Extraportion Pflege bekommt und richtig verwöhnt wird. Trockene Gesichtshaut kann aber auch zum dauerhaften Problem werden. Zu den häufigsten Ursachen für trockene Haut im Gesicht zählen die Wetterbedingungen (zu starke Hitze oder Kälte), falsche und nicht auf den eigenen Hauttypen abgestimmte Pflege sowie die Gene. Gegen das Wetter und unsere Gene können wir uns kaum wehren, dafür können wir mit der passenden Pflegeroutine für geschmeidig weiche Gesichtshaut sorgen.

Sehr trockene Gesichtshaut

SOS Tipps bei akut trockener Gesichtshaut

Bei jedem Lächeln oder Stirnrunzeln spannt und juckt die Haut? Dann muss schnelle Abhilfe her! Zunächst einmal sollte heißes Wasser über 38°C tabu sein, sowohl unter der Dusche, als auch beim Waschen des Gesichts. Heißes Wasser entzieht der Haut ihre Lipide und trocknet sie somit aus. Je heißer das Wasser und je länger der Wasserkontakt, desto stärker werden die Hautzellen angegriffen. Deshalb sollte gerade in der kalten Jahreszeit darauf geachtet werden, dass das Wasser nur lauwarm ist. Tragen Sie bei akut trockener Gesichtshaut mindestens drei Tage in Folge eine reichhaltige Maske auf das Gesicht auf, beispielsweise unsere medipharma cosmetics Olivenöl Intensiv Maske. So wird die Haut mit viel Feuchtigkeit und Fett versorgt und kann sich erholen. Wenn möglich, lassen Sie das Gesicht mal zwei Tage lang ungeschminkt, denn Make-Up kann die Haut ebenfalls belasten.

Liegt der Fehler in der Pflege? Überprüfen Sie Ihre Produkte und Routinen!

Hautpflegeprodukte gibt es wie Sand am Meer. Leider sind auch viele dabei, die die Haut strapazieren können. Außerdem ist nicht jedes Produkt für jeden Hauttypen geeignet. Eine Beratung bei der Dermatologin, durch Apotheker oder in einem professionellen Kosmetiksalon kann dabei helfen, den eigenen Hauttyp zu identifizieren und die Pflege daran individuell anzupassen.

Die alltägliche Hautpflege besteht in der Regel aus zwei Elementen: Der Reinigung der Haut (morgens und abends) und dem anschließenden Auftragen von Cremes oder Seren. Wer sein Gesicht reinigt, sollte speziell auf trockene Haut abgestimmte Produkte zurückgreifen, beispielsweise eine sensitive Reinigungsmilch und Gesichtswasser ohne Alkohol, Farb- und Konservierungsstoffe. Neben der Wassertemperatur sollten Sie auch darauf achten, das Gesicht sanft abzutrocknen, statt es grob trocken zu rubbeln. Zu starke Reibung schadet der ohnehin schon gereizten Haut und kann zu Rötungen führen.

Auch durch Cremes und Seren kann die Haut mehr gereizt als gepflegt werden, beispielsweise dann, wenn ätherische Öle darin enthalten sind, die Sie nicht vertragen. Besonders empfehlenswert hingegen sind die Wirkstoffe Hyaluronsäure, Panthenol und natürliche Öle, wie das aus Olive oder Mandel. Und: Cremen Sie morgens und abends das Gesicht, den Hals und das Dekolletee ein! Trockene Haut braucht extra viel Pflege, damit sie ihre natürliche Schutzbarriere wieder aufbauen kann.

Pflege bei trockener Gesichtshaut

Extrarunde Beauty: Warum regelmäßige Intensivpflege ein Muss ist

Wer zu trockener Gesichtshaut neigt sollte ein bis zwei Mal wöchentlich eine Pflegemaske auftragen, um die Haut langfristig mit ausreichend Feuchtigkeit und Fett zu versorgen. Lassen Sie diese 10-20 Minuten auf dem Gesicht, damit die Wirkstoffe wirklich in die Haut einziehen können. All die oben genannten Tipps sollten feste Bestandteile der Pflegeroutine werden. Außerdem können Sie hier und da etwas an Ihrer Umgebung und den Umweltbedingungen anpassen, um Ihre Haut vor dem Austrocknen zu schützen.

Luftqualität & Ernährung beeinflussen das Hautbild

Gerade im Winter, wenn die Luft im Büro oder Zuhause durch das Heizen ausgetrocknet wird, ist regelmäßiges Lüften wichtig. So wird die Luft wieder etwas feuchter, was besser für unsere Haut ist. Wenn es dafür zu kalt wird, kann ein Luftbefeuchter oder eine Schüssel mit heißem Wasser helfen, die Luftfeuchtigkeit zu verstärken. Ein weiterer Tipp, der immer wieder genannt aber dennoch von vielen nicht konsequent berücksichtigt wird: Das Tragen von Sonnencreme, nicht nur im Sommerurlaub. UV-Strahlung strapaziert unsere Haut und kann, je nach Intensität, dazu führen, dass sie austrocknet. Daher ist eine Tagescreme mit hohem Lichtschutzfaktor auch im Herbst und Winter ratsam.

Eine ausgewogene Ernährung ist langfristig ebenfalls ein wichtiger Faktor für eine ausbalancierte, gesunde Haut. Eine Woche lang viel Obst und Gemüse essen wird wenig ändern, wer aber dauerhaft viel frische Lebensmittel und damit Vitamine und Mineralstoffe statt Fertigprodukte mit viel Zucker und Fett zu sich nimmt, wird mit einem vitaleren Hautbild belohnt.

Trockene Haut im Gesicht in den Griff zu bekommen kann Sprint oder Marathon sein. Wenn Sie dauerhaft unter extrem trockener, juckender oder schuppender Gesichtshaut leiden, sollten Sie in jedem Fall eine dermatologische Praxis aufsuchen.

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