Was ist Kollagen und wofür ist es gut?
Kollagen ist das wichtigste Strukturprotein deiner Haut. Es sorgt für Festigkeit und Elastizität und trägt zu einem glatten Hautbild bei.
Darüber hinaus ist Kollagen eines der häufigsten Proteine im menschlichen Körper: Es macht einen großen Anteil des gesamten Eiweißes aus und kommt nicht nur in der Haut, sondern auch in Knochen, Sehnen und Bindegewebe vor.
Du kannst dir Kollagen wie ein stützendes Netzwerk vorstellen, das tief in deiner Haut verankert ist. Dieses Netzwerk gibt deiner Haut Halt, sorgt für Elastizität und trägt dazu bei, dass sie widerstandsfähig bleibt.
Dein Körper stellt Kollagen selbst her. Dafür nutzt er Bausteine aus der Nahrung – vor allem bestimmte Aminosäuren wie Glycin, Prolin und Lysin, die zu neuen Kollagenfasern zusammengesetzt werden.
Doch dieses System verändert sich im Laufe der Zeit. Die körpereigene Kollagenproduktion nimmt nach und nach ab, während gleichzeitig Abbauprozesse zunehmen. Auch äußere Einflüsse wie UV-Strahlung oder Umweltstress wirken sich darauf aus.
Ein weniger bekannter, aber relevanter Faktor ist die sogenannte Glykation – dabei verbinden sich Zuckerabbauprodukte mit Kollagenfasern, wodurch diese an Flexibilität verlieren können. Die Haut wirkt dadurch weniger elastisch, was sich mit der Zeit im Hautbild bemerkbar machen kann.