Problemzone trockene Haut – Öl, Balsam, Lotion oder lieber Creme?

Öl, Balsam, Lotion oder Creme – womit können wir trockene Haut am besten versorgen, sodass sie wieder zart und geschmeidig wird? Wir erklären, welche Pflege für welche Haut optimal geeignet ist.

Trockene Haut

Cremen Sie noch oder ölen Sie schon?

Im Jahr 2020 haben laut einer Statista Umfrage über 30 Millionen Deutsche angegeben, sich mindestens einmal pro Woche mit Körpercreme oder -lotion einzucremen. Eine ganz ordentliche Menge! Der Markt ist dementsprechend groß und es gibt diverse Cremes, Lotionen und Öle für den Körper. Aktuell liegen Körperöle besonders im Trend und das völlig zu Recht. Weiter unten erfahren Sie, warum pflanzliche Öle aus Olive, Mandel und Co. so beliebt sind in Pflegeprodukten.

Doch was die eigene Haut benötigt und verträgt, ist ganz individuell. Jede Haut ist unterschiedlich vom Typ, manche sind empfindlicher, andere neigen zu Allergien. Auch die Jahreszeit und äußere Einflüsse sind entscheidend, wenn es um die Wahl der richtigen Hautpflege geht. Wie sich die Produkte unterscheiden, lesen Sie jetzt.

Creme – ein praktischer Klassiker für den Alltag

Körpercreme ist wohl das klassischste Produkt unter den Kosmetika. Sie ist ein absolutes Must-Have in jedem Kosmetikschrank und existiert in unzähligen Varianten: für trockene Haut, für normale Haut, für sensible Haut und für fettige Haut, und, und, und. Körpercreme zeichnet ein recht ausgewogenes Verhältnis von Feuchtigkeit und Fett aus. Je nach Hauttyp, auf den die Creme ausgelegt ist, variieren die Anteile. Wer sehr fettige Haut hat, sollte zu einer Körpercreme mit einem höheren Feuchtigkeitsanteil greifen, wer trockene Haut hat, zu einer mit einem höheren Fettanteil.

Die leichte Variante: Körperlotion

Anders als Öle  bestehen Lotionen zu einem Großteil aus Wasser. Dementsprechend liefern sie der Haut besonders viel Feuchtigkeit. Zudem sind sie oft angereichert mit Vitaminen und weiteren funktionalen Inhaltsstoffen. Besonders im Sommer greifen viele lieber zu Lotionen, weil sie schnell einziehen und keinen Fettfilm auf der Haut hinterlassen. Im Winter hingegen kann Bodylotion für trockene Haut zu leicht sein. Das merken Sie daran, dass die Haut sich nach dem Eincremen schnell wieder trocken anfühlt.

Unsere leichte Körperlotion mit Olivenöl & Mandelöl  verwöhnt die Haut zudem durch die enthaltenen Milchproteine – die Mandelblütenextrakte und hautberuhigendes Panthenol.  So wird die Haut vor dem Austrocknen geschützt und schön weich.

Reichhaltig und intensiv: Öl für trockene Haut

Natürliche Pflanzenöle wie die aus der Olive oder der Mandel sind eine echte Wohltat für trockene, strapazierte Haut. Der Körper kann mit diesen Ölen so gut arbeiten, weil sie den hauteigenen Lipiden strukturell sehr ähnlich sind. Sie dringen auch in die tieferen Hautschichten vor und helfen so optimal bei der Regeneration der Haut. Dabei bringen sie auch noch wertvolle, hautpflegende Wirkstoffe mit sich wie Vitamine und Antioxidantien. Der Nachteil: Öle können die Poren der Haut verstopfen und sind daher bei fettiger, zu Pickeln neigender Haut eher nicht ratsam. Ein Körperöl tragen Sie am besten direkt nach der Dusche oder dem Bad auf die noch feuchte Haut auf und massieren es gründlich ein.

Übrigens: Körperöle können während einer Schwangerschaft helfen, die Elastizität der Haut zu erhalten und somit Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen.

Mandelöl

Balsam oder Körperbutter

Ähnlich reichhaltig wie Körperöle sind Körperbalsame oder Körperbutter. Sie schützen besonders strapazierte, ausgetrocknete Haut und helfen ihr bei der Regeneration. Das liegt an dem hohen Lipidanteil, der in die Epidermis einzieht und die Haut pflegt. Dieser liegt allerdings auch „schwerer“ auf der Haut als eine leichte Lotion oder Creme und ist daher weniger für heiße Sommertage oder enge Kleidung geeignet. Auch wenn Sie fettige Haut haben, sollten Sie lieber nicht zu reichhaltigem Balsam greifen, da dieser bestehende Hautprobleme verstärken kann.

Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass die Butter oder der Balsam schnell einziehen – etwa wie unser medipharma cosmetics Olivenöl Körper-Balsam.

Wie oft Sie sich eincremen sollten

Wie viel ist zu viel? Und wie wenig zu wenig? Dafür gibt es keine Faustregel, da jede Haut anders ist. Sie müssen sich nicht täglich eincremen, wenn Ihre Haut sich ausreichend versorgt anfühlt. Ist Ihre Haut jedoch sehr trocken und gereizt, kann auch morgens und abends Creme, Lotion oder Öl aufgetragen werden. Hören Sie dabei genau auf die Zeichen, die Ihre Haut Ihnen sendet und entwickeln Sie Ihren eigenen Eincreme-Rhythmus. Wir wünschen gutes Cremen!

Hautpflege
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