Couperose

Pflegetipps gegen die lästigen Äderchen im Gesicht

Couperose, im Volksmund auch als „Fluch der Kelten“ bekannt, tritt meist ab dem 30. Lebensjahr und vermehrt bei Frauen auf. Doch die gute Nachricht lautet: Gegen die unschönen Gesichtsverfärbungen kann man etwas tun.

Unreine Haut

Leicht rosige Wangen, insbesondere nach einem ausgedehnten Winterspaziergang – dagegen haben wir nichts! Doch was, wenn die roten Äderchen rund um Nase, Wangen, Hals und Dekolleté auch nach längerer Zeit nicht verschwinden? Dann handelt es sich ziemlich sicher um eine Couperose, eine genetisch bedingte Erweiterung der Gefäße, die sich durch Gesichtsrötungen, Trockenheit und Empfindlichkeit infolge erweiterter Blutgefäße auszeichnet. Doch bevor Sie jetzt Ihren Kopf in den Sand stecken – wir haben die besten Pflegetipps für Sie, mit denen Sie das kosmetische Hautproblem, bei regelmäßiger Anwendung, wieder in den Griff bekommen sollten.

Couperose - und was jetzt hilft

1. Stress vermeiden

Neben der genetischen Komponente zählen Stress und Aufregung zu den Hauptursachen für Couperose. Ein Thema, dem sich die meisten heutzutage nur schwer entziehen können. Doch wer schon erste Anzeichen einer Couperose hat oder gar schon länger unter dem Hautproblem leidet, sollte jetzt schnell die Notbremse ziehen. Wie das am besten geht? Mit Meditation (im Internet finden Sie viele geführte Meditationen), Autogenem Training, Yoga oder anderen Entspannungsformen. Finden Sie heraus, was Ihnen persönlich hilft, etwas vom Alltag und den damit einhergehenden Sorgen abzuschalten. Vielleicht tun Ihnen auch eher Tätigkeiten wie Backen, Kochen oder Aufräumen gut? Dann nur zu!

2. Auf weitere Trigger wie Kaffee, Alkohol und Hitze verzichten

Neben Stress gibt es einige weitere Faktoren, die eine Couperose begünstigen oder eine schon vorhandene verschlimmern. Dazu zählen beispielsweise Kaffee oder Alkohol. Wer mit den roten Äderchen im Gesicht zu kämpfen hat, verzichtet also lieber einige Zeit auf die Genussmittel und schaut, ob es mit den Symptomen der Couperose, die meist sehr unkontrolliert auftreten, besser wird. Beginnt man bereits im Frühstadium mit Vorsichtsmaßnahmen wie diesen, hat man gute Chancen, die Couperose unter Kontrolle zu bekommen und einen schlimmeren Verlauf – auch als Rosazea bekannt – zu vermeiden.

3. Die richtige Gesichtspflege

Wer unter Couperose leidet, braucht unbedingt die passende Gesichtspflege! Denn die Haut reagiert in den meisten Fällen sehr empfindlich auf einzelne Inhaltsstoffe. Brennende und juckende Haut sowie mitunter sehr starke Rötungen können bei der falschen Kosmetik die Folge sein. Insbesondere pflanzliche Pflegeserien, die vor allem frei von Parfum sind, eignen sich hier am besten – genau wie speziell für zu Couperose neigender Haut hergestellte Pflegeprodukte, am besten aus der Apotheke. An dieser Stelle legen wir Ihnen unsere gesamte Haut in Balance Coupeliac-Pflegereihe ans Herz, die Feuchtigkeit spendet und gereizte Haut beruhigt. Die Tagespflege aus der Pflegeserie ist zudem mit einem UV-Schutz angereichert, denn auch die Sonne gilt es, wer unter Couperose-Symptomen leidet, zu vermeiden. Der Grund: UV-Strahlen haben einen entzündungsfördernden Einfluss auf die Haut und können, genau wie Hitze (deswegen bitte auch Sauna-Gänge, Dampfbäder und heißes Wasser meiden!) können die roten Äderchen im Gesicht fördern.

4. Lasertherapie gegen Couperose

Die Verwendung von Cremes und die Vermeidung der genannten Trigger-Faktoren reicht nicht aus, um die Gesichtsrötungen in den Griff zu bekommen? In diesem Fall kann eine Laserbehandlung helfen, vorausgesetzt sie wird nach einer ausführlichen Beratung von einem Dermatologen durchgeführt. Was genau passiert bei der Laserbehandlung? Je nach Ausprägung der Couperose, kommen für die Behandlung verschiedene Laserarten zum Einsatz: sogenannte KTP-Laser, Farbstofflaser sowie die IPL-Technologie (Intense pulse light). Während KTP- und Farbstofflaser feine Blutgefäße und auch Blutschwämmchen in der Haut punktgenau veröden, wird bei der IPL-Technologie ein hochenergetisches Licht verwendet, das in die obere Hautschicht eingestrahlt wird. Der dadurch entstehende Lichtblitz kann die Rötungen gut behandeln. Egal für welche Laserart Sie sich entscheiden, mit zwei bis drei Behandlungssitzungen im Abstand von einigen Wochen sollten Sie rechnen. Innerhalb der ersten Woche nach der Behandlung kann es zu Rötungen, Schwellungen oder auch vereinzelt zu Krustenbildung kommen. Doch die gute Nachricht lautet: Nach nur wenigen Sitzungen können Sie in der Regel ein positives Ergebnis sehen. Zudem versprechen die Lasertherapien eine langanhaltende Linderung der Symptome – im besten Fall bis zu drei Jahre.

Unsere Empfehlung bei zu Couperose neigender Haut: Haut in Balance Coupeliac

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