Nass oder trocken? - die richtige Pflege rund um die Rasur

Welcher Typ sind Sie: Funktional oder eher traditionell? Mögen Sie praktische, schnelle Lösungen oder nehmen Sie sich gerne etwas Zeit, um an Ihr Ziel zu kommen? Wenn Sie eher pragmatisch orientiert sind, bevorzugen Sie wahrscheinlich die Trockenrasur. Diese hat Vor- und Nachteile – genau wie die Nassrasur. Wir helfen Ihnen dabei, einen Überblick zu gewinnen und geben wertvolle Pflege-Tipps für die Rasur von Gesicht und Körper.

Gründlich und entschleunigend: die Nassrasur

Sie haben im Alltag schon genug Stress und möchten nicht noch mehr Hektik in Ihrem Leben? Dann hilft die Nassrasur beim Abschalten. Die gewissenhafte Rasur mit der Klinge hat auf manche Männer eine meditative Wirkung: Sie sind endlich mal bei sich selbst und lassen es langsam angehen. Befürworter der Nassrasur mögen die Gründlichkeit und das sehr glatte Ergebnis. Moderne Rasierer passen sich der jeweiligen Körperstelle an und schneiden die Haare direkt an der Hautoberfläche ab. Außerdem lassen sich beim Bart die Konturen sehr genau rasieren.

Bei der Wahl des Geräts haben Sie einige Möglichkeiten. Aktuell feiert der klassische Rasierhobel ein Comeback: Er punktet mit Retro-Look und Nachhaltigkeit. Wenn diese traditionelle Art der Rasur eher nichts für Sie ist, können Sie ein Rasiermesser oder einen Systemrasierer wählen – je nach persönlichem Geschmack.

Achtung:

Manche Männer neigen bei der Nassrasur zu Rasurbrand. Um diesen zu verhindern, können Sie Vorbereitungen treffen: Stimmen Sie die Haut mit Wärme auf die Rasur ein. Dadurch öffnen sich die Poren und die Stoppeln treten aus der Haut hervor. Mit Rasierschaum,-seife oder -öl schützen Sie Ihre Haut vor Reizungen durch die Klinge. Generell gilt: Nehmen Sie sich Zeit - Ihre Haut dankt es Ihnen. Sie wird nach der Rasur genauso entspannt sein, wie Sie sich fühlen.

Es geht übrigens nicht nur traditionell! Der technische Fortschritt hat sich auf die Rasur ausgewirkt: Inzwischen kommen viele elektrische Rasierer mit Nässe zurecht. Wenn Sie ein solches Gerät für die Nassrasur nutzen, haben Sie einen Vorteil gegenüber der Trockenrasur: Sie verstopfen Ihre Poren nicht mit dem Hornstaub der Haut. So können Sie verhindern, dass Pickel entstehen. Das ist nicht nur praktisch für den Bart, sondern auch für den Rest des Körpers. Denn viele Elektrorasierer können Sie sogar mit unter die Dusche nehmen.

Welche Nachteile hat die Nassrasur?

Wenn Sie eher ungeduldig sind und wenig Lust auf Vorbereitung haben, ist die Nassrasur nicht zu empfehlen. Wer hier schnell und unvorsichtig rasiert, riskiert Verletzungen – je nach Klinge und Druck sind die Schnitte sehr tief. Ein weiterer Nachteil der Nassrasur sind die hohen laufenden Kosten eines Systemrasierers. Wenn die Rasur hygienisch ablaufen soll, müssen Sie den Klingenkopf regelmäßig wechseln.

Praktisch und schnell: die Trockenrasur

Vor allem auf Reisen und unter Zeitdruck ist die Trockenrasur perfekt: Sie müssen keine großen Vorbereitungen treffen und der Bart ist schnell gestutzt oder entfernt. Männer mit unebener oder unreiner Haut profitieren von der Trockenrasur, weil die Klingen nicht direkt auf die Hautoberfläche treffen. Bei der Nassrasur könnte es passieren, dass die Klingen die erhabene Haut verletzen.

Der Markt bietet eine riesige Auswahl: Elektrorasierer sind sowohl im niedrigen zweistelligen Eurobereich als auch bis zu einigen hundert Euro erhältlich – mit großen Unterschieden bei Komfort und Funktionalität. Teure Rasierer haben Scherblätter, die rotieren oder sich hin und her bewegen. Außerdem passen sie sich der Gesichtsform an und sind dadurch besonders sicher. Mit dieser Technologie können Sie sich schnell und unkompliziert von Ihrem Bart verabschieden. Wenn Sie ein teureres Gerät wählen, beugen Sie Verletzungen vor. Günstigere, unflexible Modelle bringen ein höheres Verletzungsrisiko mit sich.

Übrigens müssen Sie sich nicht komplett ungeschützt rasieren: Vor der Trockenrasur können Sie ein Rasieröl oder -gel auftragen – wenn Ihr Gerät dafür geeignet ist. Mit der Pflege vor der Rasur beugen Sie Hautreizungen effektiv vor.

Welche Nachteile gibt es bei der Trockenrasur?

Sie haben einen starken Bartwuchs? Dann ist die diese Art der Rasur eher nicht für Sie geeignet. Der Rasierer kürzt die Barthaare nur an der Oberfläche und ist dadurch weniger gründlich als die Nassrasur. Es bildet sich schon kurze Zeit später ein Bartschatten und Sie müssen wieder den Rasierer zücken. Wenn Sie empfindliche Haut haben, ist die Trockenrasur auch nicht ideal: Durch den Verzicht auf Rasierschaum fehlt es an der nötigen Pflege. Ein Gerät, das sich zusammen mit Pflegeprodukten nutzen lässt, ist hier eine sinnvolle Option.

Das müssen Sie nach der Rasur beachten

Sie haben während der Nass- oder Trockenrasur schon auf Pflege geachtet? Super! Danach sollten Sie Ihrer Haut auch noch Beachtung schenken – und zwar an jeder Körperstelle, die Sie rasiert haben! Der Kontakt mit Scherblatt oder Klinge bedeutet auch bei der besten Vorbereitung Stress für die Haut. Verwenden Sie danach eine reizarme Pflege zur Beruhigung – zum Beispiel einen Körperbalsam ohne Duftstoffe oder den Hyaluron SENSITIVE Deo Roll-On. Er erfrischt und schützt die beanspruchte Achselhaut.

Je nach Hauttyp fühlt sich im Gesicht ein After Shave oder ein verträglicheres Produkt wie ein Balsam gut an. Empfindliche und normale Haut im Gesicht versorgt unser Olivenöl PER UOMO Hydro Balsam Sensitiv mit Feuchtigkeit. Sie regeneriert sich schnell und ist vor umweltbedingter frühzeitiger Hautalterung geschützt. Sie möchten Ihr Wissen über Hautpflege erweitern? Dann helfen wir Ihnen mit unserem Ratgeber „Rasurbrand vermeiden! - Die richtige Pflege nach dem Rasieren“.

Eins noch: Vergessen Sie nicht, Ihren Rasierer sauber zu halten! Den Nassrasierer spülen Sie gründlich aus und entfernen Rückstände von der Klinge. Beim Trockenrasierer befreien Sie das Scherblatt von Hautpartikeln und Barthaaren. Wechseln Sie die Klinge oder das Blatt aus, sobald Sie merken, dass die Rasur weniger gründlich ist als sonst. Stumpfe Klingen beanspruchen die Haut und reißen die Haare aus der Haut. Wie unattraktiv die Folgen aussehen, können Sie sich bestimmt vorstellen. Achten Sie stattdessen auf die nötige Schärfe und finden Sie den Rasur-Stil, der am besten zu Ihnen und in Ihr Leben passt!

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