Sommerbräune – so nimmt man sie mit in den Herbst

Da haben wir unsere Bräune über den Sommer so schön kultiviert, und schon soll es damit wieder vorbei sein? Das muss nicht sein! Wir wir den knackig frischen Teint des Sommers auch möglichst lange über die kühlere Jahreszeit retten, erfahren Sie hier!

Schokoladen-Teint – ein westliches Schönheitsideal

Zugegeben: Asiatinnen können es nicht nachvollziehen, denn in weiten Teilen Asiens gilt weiße, nicht pigmentierte Haut als Schönheitsideal. Japanerinnen oder Chinesinnen vermeiden den direkten Kontakt mit der Sonne, damit sich keine Muttermale und andere Flecken auf dem wohl behüteten Porzellanteint bilden. Anders bei uns, wo ein sonnengeküsster Teint bei den meisten als erstrebenswert gilt (und das war längst nicht immer so). Wir erinnern uns: Bräune entsteht durch das körpereigene Pigment Melanin, das sich bei Berührung mit UV-Strahlung in den Pigmentzellen bildet und an die obere Hautschicht abgegeben wird. Zwar hat nicht jeder die Veranlagung zu tiefer Bräune, aber auch eine leichte Tönung soll uns nach Möglichkeit nicht nur im Sommer, sondern auch darüber hinaus begleiten…

Sommerbräune über die Nahrung verlängern

Während die große Zeit der Solarien vorbei zu sein scheint, suchen wir nach gesünderen, schonenden Alternativen, als die Haut permanenter Strahlung auszusetzen. Glücklicherweise gibt es da einiges, was die hart erkämpfte Bräune weiterhin erstrahlen lässt, ohne dass als unschöner Nebeneffekt eine Hyperpigmentierung in Kauf genommen werden muss! Beta-Carotin lautet dabei ein wichtiges Stichwort. Über die Nahrung können wir davon erhöhte Mengen aufnehmen und so als Teint-Booster nutzen – im Körper wird Beta-Karotin (β-Carotin, Provitamin A) nämlich praktischerweise in Vitamin A umgewandelt.

Tägliche Feuchtigkeitspflege mit Soft-Bräunungs-Effekt

Mit Bräunungskapseln den Bronze-Teint verlängern

Apropos Kapseln – auch in speziellen Bräunungskapseln sind u.a. Carotinoide wie Beta-Carotin enthalten. Andere Produkte wiederum setzen auf Wirkstoffkomplexe, welche die natürliche Bräunungsfähigkeit des Körpers unterstützen. Im Zweifel sollten Sie bei Einahme von Nahrungsergänzungsmitteln immer Rücksprache mit Ihrem (Haut-)Arzt/Ärztin halten, um eventuelle Risiken und Wechselwirkungen mit anderen Mitteln oder im Falle einer Schwangerschaft zu besprechen! Und sei es nur, um die richtige Dosierung zu klären. Grundsätzlich gelten Bräunungskapseln jedoch als gesündere Variante im Vergleich zum Solarium.

Immer eine gute Alternative: hochwertige Selbstbräuner

Ein Fresh-up Ihrer Sommerbräune bekommen Sie auch mit Selbstbräunern – am besten vorher ein Peeling durchführen und zu einer Creme greifen, die nicht nur bräunt, sondern auch viel Feuchtigkeit spendet. Denn gebräunte Haut gleich trockene Haut! Je nachdem, welcher Effekt erzielt werden soll, können Sie auch ein paar Tropfen eines Selbstbräuners in Ihre Bodylotion mischen. Was Sie noch beachten können? Langes und heißes Duschen vermeiden, denn das trocknet die Haut aus und so verliert sie schnell ihre Bräune. Auch verblasst die Bräune durch die Regeneration der Haut. Wer diesen Prozess verlangsamen möchte, um den Sonnen-Teint zu erhalten, sollte sich zweimal am Tag gründlich eincremen und darauf achten, dass die Lotion Hyaluronsäure und andere durchfeuchtende Wirkstoffe (z.B. Glycerin) enthält – und solche meiden (z.B. Retinol), die die Zellerneuerung beschleunigen. Damit Sie sich noch lange an Ihrer Sommerhaut erfreuen können!

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