Haarausfall, Haarbruch & Co. – So geht alles glatt 

Gesundes Haar, das wünschen wir uns alle! Doch leider tut die Mähne nicht immer das, wonach uns ist. Was gegen Haarausfall, Spliss oder Haarbruch hilft? Wir haben die Lösung!

Die Ursachen von Haarausfall und was zu tun ist

Nach dem Kämmen haben sich ganze Haarknäuel in der Bürste verfangen? Für viele ein Schock! Doch bevor wir uns der Frage widmen, was bei Haarausfall hilft, erst einmal zu den Ursachen des haarigen Problems: Kommt es zu einem rasanten Abfall des weiblichen Sexualhormons Östrogen (meist in den Wechseljahren) oder zu einem drastischen Anstieg des Stresshormons Cortisol – den wichtigsten Hormonen für gesundes Haarwachstum – kann dies zu Haarausfall führen. Doch nicht nur die Hormone bzw. langanhaltender Stress sind als Ursachen bekannt, oftmals ist auch ein Nährstoffmangel Schuld am ausfallenden Haar. Insbesondere Frauen sind hiervon etwas mehr betroffen als Männer, denn während der monatlichen Periode verlieren Frauen Blut und somit Eisen. Auch Vegetarier und insbesondere Veganer sollten potenzielle Mangelerscheinungen im Blick behalten.Oftmals ist es leider etwas schwierig, den konkreten Grund für Haarausfall zu finden, gibt es doch mehr als 150 verschiedene Ursachen. So können Haare zum Beispiel auch in der Schwangerschaft ausfallen oder aus erblich bedingten Gründen. Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten? Wenn der Haarverlust mit schmerzhaften Hautveränderungen einhergeht oder kreisrunde Flächen auf dem Kopf plötzlich kahl sind. Der Arzt wird dann verschiedene Untersuchungen durchführen (u.a. eine Haarwurzel-Analyse) und Ihnen je nach Ergebnis eine bestimmte Therapie vorschlagen. Experten zufolge kann es im schlimmsten Fall leider bis zu einem Jahr dauern, bis die Haare wieder anfangen zu wachsen.

Haarausfall – nein danke! Mit diesen Pflegemaßnahmen vorbeugen

Wer Haarausfall langfristig vorbeugen möchte, der achtet am besten auf eine vitamin- und nährstoffreiche Ernährung – denn die ist das A und O für gesundes, starkes und schönes Haar. Und natürlich gilt es auch, Stress zu vermeiden und ausreichend viel zu schlafen. Denn nur so gehen Sie sicher, dass Ihr Cortisol-Spiegel nicht chronisch hoch bleibt und es zu Haarausfall kommt. Sie waschen Ihr Haar täglich? Klar, manchmal geht es nicht anders, vor allem dann, wenn man zu schnell fettender Kopfhaut neigt. Versuchen Sie dennoch – wann immer möglich – mindestens einen Tag Pause einzulegen, sei es am Wochenende. Denn nur so können sich Kopfhaut und Haare erholen. Und natürlich ist es auch wichtig, die Haare richtig zu pflegen. Heiße Luft aus dem Föhn schädigt das Haar. Wenn es also nicht unbedingt sein muss, verzichten Sie lieber auf den Föhn und trocknen Ihre Haare stattdessen an der Luft.Wer nur ganz leichten Haarausfall hat, probiert es am besten einmal mit bewährten Hausmitteln wie Kokos-, Rizinus- Oliven- oder Arganöl. All diese Öle lindern kleinere Infektionen und hydratisieren die Kopfhaut nachhaltig. Ansonsten empfehlen wir Ihnen unser Phyto Hair Booster Pflege-Shampoo und Tonikum mit hochwertigen Inhaltsstoffen wie Biotin und ausgewählten Pflanzenextrakten, die die Haarstruktur stärken.

Die Ursachen von Haarbruch und was jetzt hilft

Die gute Nachricht zuerst: Täglich Haare zu verlieren, ist völlig normal. Erst wenn Sie ganze Büschel verlieren und Ihr Haar verschieden lang ist und zottelig in alle Richtungen absteht, deutet dies auf ein ernsthaftes Problem hin – nämlich auf Haarbruch. Doch damit es soweit erst gar nicht kommt, können Sie mit den richtigen Pflegemaßnahmen entgegenwirken. Als erste Faustregel gilt: Färben Sie Ihr Haar nicht zu oft! Denn die dabei eingesetzten Chemikalien strapazieren die Haare stark. Besser zwischen den einzelnen Färbe-Sessions ein paar Monate vergehen lassen, so dass sich das Haar regenerieren kann. Wer diesen Tipp unter keinen Umständen befolgen kann, sollte besonders viel Wert darauf legen, die Haarstruktur zu stärken. Wie das am besten geht? Indem Sie einmal pro Woche eine Haarkur oder -maske verwenden. Der Conditioner sollte bei keiner Haarwäsche fehlen. Wir empfehlen an dieser Stelle die Olivenöl Hair Repair-Serie von medipharma cosmetics bestehend aus Shampoo, 1-Minuten-Spülung sowie Kur.Genau wie auch beim Problem ausfallender Haare, sollten Sie brüchiges Haar nicht zu oft waschen. Verwenden Sie stattdessen lieber auch einmal Trockenshampoo, das verlängert die Zeit bis zum nächsten Waschen definitiv. Unbedingt beachten sollten Sie auch folgenden Hinweis: Nach der Haarwäsche das Haar bitte nicht mit einem Handtuch abrubbeln. Der raue Stoff kann die ohnehin schon angegriffene Haarstruktur weiter schädigen. Die Folge: Haarbruch oder auch Spliss. Verwenden Sie stattdessen ein weiches Mikrofaser-Handtuch. Das tut dem Haar nichts Böses, erfüllt aber dennoch seinen Zweck. Kämmen Sie Ihr Haar im noch nassen Zustand? Ein großer Fehler! Denn vor allem dann ist das Haar besonders empfindlich und kann schneller brechen. Die Haare also besser erst im trockenen Zustand durchkämmen. Wer es eilig hat und nicht warten kann, nutzt einen Leave-in-Conditioner. Der verhindert zumindest das Schlimmste. Und natürlich ist es auch wichtig, eine hochwertige Bürste mit intakten Borsten zu verwenden. Sie haben feines, strapaziertes Haar? Dann versuchen Sie es einmal mit einer Bürste mit Naturborsten. Breite Paddle-Bürsten eignen sich vor allem bei glattem, brüchigen Haar. Und natürlich gilt auch hier: Der Fön ist nicht des Haares bester Freund. Wenn es gar nicht anders geht, sollten Sie Ihr Haar zumindest kalt oder auf ganz niedriger Stufe föhnen bzw. erst zum Schluss auf eine höhere Temperatur stellen.

Last but not least:

Auch die Frisur hat einen Einfluss auf unser Haar. So sorgen vor allem strenge Frisuren wie ein straffer Dutt oder Pferdeschwanz dafür, dass Zug auf dem Haar entsteht. Besser ist es, einen möglichst lockeren Zopf oder Pferdeschwanz zu binden. Und für alle Frauen mit langen Haaren: Damit die Spitzen nicht permanent an der Kleidung reiben (andauernde Reibung kann dazu führen, dass Haarspitzen abbrechen), den Pferdeschwanz besser weiter oben ansetzen und dabei einen Haargummi ohne Metallteile verwenden. Breite Samt- oder Stoffhaargummis sehen nicht nur toll aus – sie schonen auch das Haar!

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