GESUND BRÄUNEN: VORBEREITEN, SCHÜTZEN, PFLEGEN

Endlich ist der Sommer da und mit ihm auch die Sonne. Besonders viel Beachtung verdient jetzt unsere Haut, wird ihr doch einiges abverlangt. Die besten Tipps für gesunde, sonnengebräunte Haut.

DIE RICHTIGE PFLEGE VOR DEM SONNENBAD

Wer von einer zart gebräunten und gesunden Haut träumt, startet am besten mit einem sanften und feuchtigkeitsspendenden Peeling. Denn dieses sorgt dafür, dass die Bräune gleichmäßig wird und länger auf der Haut bestehen bleibt. Der ideale Zeitpunkt dafür: kurz vor dem Urlaub bzw. dem Tag am See oder Meer. Auf das Gesicht (Augen aussparen) und den gesamten Körper auftragen und zehn bis 15 Minuten einwirken lassen. Die Haut mit einem Peeling-Handschuh sanft und in kreisenden Bewegungen massieren und anschließend gründlich abwaschen.

STÄRKUNG VON INNEN

Nicht nur äußerlich können Sie sich auf den Sommer und die Sonne vorbereiten. Experten raten zu Lebensmitteln, die besonders viel Betacarotin enthalten wie zum Beispiel Paprika, Süßkartoffeln, Melonen, Möhren, Aprikosen, Tomaten, Grünkohl oder Spinat. Betacarotin ist ein sehr effektives Antioxidans, das freie Radikale bekämpft, den oxidativen Stress der Haut reduziert und den natürlichen UV-Schutz stärkt. Aber keine Sorge: Sie müssen nicht Unmengen der genannten Obst- und Gemüsesorten essen. Der Bedarf ist gedeckt, wenn man täglich über mehrere Wochen die vitaminreichen Lebensmittel genießt.

DER RICHTIGE SONNENSCHUTZ FÜR IHRE HAUT

Eine gute Vorbereitung ist gut, ersetzt aber nicht die Sonnencreme. Auf der sicheren Seit ist, wer alle unbedeckten Körperstellen mit Sonnenschutzmittel eincremt – am besten schon bevor es nach draußen geht. Doch wieviel Lichtschutzfaktor braucht es eigentlich? Pauschal ist dies kaum zu beantworten, denn das richtet sich nach dem jeweiligen Hauttyp und der Zeit, die Sie in der Sonne bleiben möchten. Der Lichtschutzfaktor gibt dabei einen ungefähren Richtwert, wie viel länger Sie sich in der Sonne aufhalten können, ohne Ihre Haut zu gefährden, da er den natürlichen Selbstschutz der Haut erhöht. Als Faustregel gilt: Je heller Ihr Hauttyp, desto höher der Lichtschutzfaktor. Dank Apps wie UV-Check, MySuncheck, Solarize, HappySun oder UVLens wissen Sie, wie lange Sie nach dem Eincremen in der Sonne bleiben können. Was Sie dafür tun müssen? Parameter wie Hauttyp, gewünschte Aufenthaltsdauer im Freien und aktuellen Bewölkungszustand angeben – und schon steht dem sicheren Sonnenbad nichts mehr im Weg. Praktisch: Die App Suntan Watcher erinnert zusätzlich mittels drei verschiedener Wecker, sich umzudrehen, erneut einzucremen und beim Partner oder den Kindern nachzucremen. Auch besonders wichtig: Vergessen Sie nicht die empfindliche Lippenpartie, die von der UV-Strahlung ganz besonders beansprucht wird. Für geschmeidige Lippen und ein nachhaltiges Pflegegefühl sorgt unsere Hyaluron Sonnenpflege Lippen. Lichtschutzfaktor hin oder her, ganz grundsätzlich gilt natürlich: Halten Sie sich so wenig wie möglich in der direkten Sonne auf. Besonders die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr sollte man meiden, denn zu dieser Zeit ist die Sonneneinstrahlung am intensivsten.

IMMENS WICHTIG NACH DER SONNE: FEUCHTIGKEIT FÜR DIE HAUT

Für die Seele ist Sonne Erholung pur, für die Haut jedoch nicht unbedingt. Denn beim Bräunen besteht nicht nur die Gefahr eines Sonnenbrands, die Haut wird auch trocken und spröde. Vor allem Chlor- und auch Salzwasser sowie der eigene Schweiß verstärken diesen Effekt. Was jetzt hilft: ein ausgiebiges Pflegeprogramm nach dem Sonnenbad. An erster Stelle steht der Gang unter die Dusche. Denn für die After-Sun-Pflege sollte die Haut frei von Creme, Sand, Salz- oder Chlorwasser sein. Um die strapazierte Haut nicht noch weiter zu reizen, empfiehlt sich ein mildes Duschgel, auf Peelings verzichten Sie jetzt besser. Als nächstes tragen Sie eine feuchtigkeitsspendende After-Sun-Lotion auf, die frei von überflüssigen Zusatzstoffen ist und die Haut jetzt rundum versorgt und pflegt, z.B. die erfrischende und kühlende Après-Lotion mit Hyaluronsäure in pharmazeutischer Qualität.

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Tun Sie Ihrem Körper mit der Kombination von äußerer und innerer Feuchtigkeitszufuhr einen besonders großen Gefallen und trinken Sie viel Wasser oder ungesüßten Tee. Auch wasserhaltiges Obst und Gemüse wie Wassermelone oder Gurke sind nun besonders ideal. 

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