Wen juckt’s – was gereizter Haut jetzt guttut

Juckende Haut ist lästig – besonders im Winter kratzt die Haut oft unter Rollkragen und Co. – daneben gibt es viele andere Gründe, wieso unser wichtigstes Schutzschild gegen auf äußere Einflüsse sensibel reagiert. Was hilft, lesen Sie hier.

Die Haut – ein komplexes Organ mit Herkulesaufgaben

Ob Rötungen oder kleine Pusteln, wie unangenehm gereizte und juckende Haut ist, erleben wir bei jedem Mückenstich. Besonders schwer zu ertragen ist es, wenn unser mit etwa 1,8 Kilometern größtes Organ dauerhaft empfindlich reagiert. Erinnern wir uns, was unsere Haut alles leisten muss: Sie schützt uns vor Hitze, Kälte, UV-Licht, Verletzungen und Infektionen. Lässt man sich all das auf der Zunge zergehen, könnte man fast von einer Herkulesaufgabe sprechen. Sie hält unsere Körpertemperatur stabil, die sie durch Schwitzen reguliert und muss Wasser und Fett speichern – und ganz nebenbei Vitamin D bilden. Kurzum: Die Haut ist eine geniale Erfindung der Natur, die komplexe Aufgaben erledigen muss. Eine besondere Herausforderung dabei: Ähnlich einer Goretex-Jacke muss sie einerseits Schutz bieten, gleichzeitig ist die Haut aber auch durchlässig. Das Problem: Durch verschiedene Fremdeinflüsse unserer Zeit wie Feinstaub, Kleidung und Autoabgase, Zigarettenrauch oder Make-up wird die Haut zusätzlich belastet. Kein Wunder also, dass es hier und da zu Irritationen kommen kann.

Jucken gilt als kleiner Bruder des Schmerzes

Es handelt sich um eine eigenständige Sinneswahrnehmung des Körpers – Juckreiz wird von Haut-Experten oft als kleiner Bruder des Schmerzes bezeichnet. Denn: Ständiges Kratzen hilft meist nur kurzfristig und führt zu Verletzungen und Vernarbungen der Haut. Juckende Haut kann verschiedene Ursachen haben, z.b. trockene Haut, Allergien oder auch Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte. Dabei müssen nicht nur Probleme der Haut selbst die Ursache sein, auch innere Erkrankungen können Juckreiz auslösen, weshalb bei Zweifeln immer ein Gang zum Arzt notwendig ist.Wenn Sie generell zu trockener und empfindlicher Haut neigen, dann machen Sie sicher die Erfahrung, dass diese hin und wieder juckt oder auch mal eine leichte allergische Reaktion zeigt. Hier hilft z.B. Kühlen oder ein Hautgel aus der Apotheke. Generell können Sie Juckreiz mit einer pflegenden Creme bekämpfen und vorbeugen, und zwar sollte diese rückfettend und feuchtigkeitsspendend sein, um die Hautbarriere zu stabilisieren – was dazu führt, dass sich die Haut wieder beruhigt. Wir empfehlen Ihnen die Olivenöl Haut in Balance Urea und die reichhaltige Hyaluron Lipo-Milk von medipharma cosmetics, eine regenerierende Hautmilch für trockene und schuppige Haut, die Hautrötungen reduziert, Juckreiz lindert und die Hautschutzbarriere stärkt.

Was hilft noch ?

Sanfte Reinigung gegen Juckreiz: pH-neutrale Produkte verwenden und diese nur sparsam einsetzen, wenig hilft viel!

Auch Hausmittel wie kühle und feuchte Umschläge oder eine Schwarztee-Packung lindern Juckreiz. Genau wie kühlende Lotionen und Cremes.

Bewahren Sie Körperlotionen im Kühlschrank auf, das verstärkt den Effekt.

Entsteht Juckreiz durch eine allergische Reaktion, helfen Antihistaminika. Es gibt sie als Salben und Tabletten (Apotheke).

Regiert die Haut auf bestimmte Kleidungsstoffe, dann achten Sie auf leichte Materialien wie (Bio-)Baumwolle oder Seide, meiden Sie Wolle und synthetische Stoffe auf der Haut.

Heißes Wasser stresst die Haut und verstärkt den Juckreiz – deshalb kühles bis lauwarmes Wasser verwenden und die Haut gut trocken tupfen.

Für die Waschmaschine ein Mittel für empfindliche Haut verwenden.

Beim Putzen Handschuhe tragen, um den Kontakt mit Seifen und Laugen zu vermeiden.

Halten Sie die Temperatur im Schlafzimmer schön kühl, denn Schwitzen fördert Juckreiz.

Für weitere Informationen

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