Pflegetipps für eine glatte Bikinizone

Die Enthaarung der Bikinizone ist eine heikle Sache. Deshalb haben wir die besten Rasier-Tipps und -Tricks für einen pickelfreien Intimbereich ganz ohne Irritationen für Sie zusammengestellt.

So regelmäßig wir unsere Haut pflegen und unsere Hände maniküren, so sorgfältig wird auch der Intimbereich einem kleinen Makeover unterzogen. Das zeigen zumindest aktuelle Umfragen, wonach 67 Prozent aller Frauen die Bikinizone enthaaren. Doch dabei ist größte Sorgfalt gefragt. Denn passt man nicht auf, reagiert die sensible Haut im Intimbereich mit roten Pickeln und Pusteln, eingewachsenen Härchen und unangenehmen Juckreiz. Wie sich all das vermeiden lässt? Mit der richtigen Vorbereitung sowie Umsetzung.

1. Vor der Rasur: Haare trimmen

Die Haare im Intimbereich sollten vor der Rasur nicht zu lang sein. Denn das kann dazu führen, dass die Klinge verstopft. Sind die Haare vor der Rasur kurz genug, schützt dies vor Hautirritationen, da das erneute Rasieren an Stellen mit längeren Haaren nicht notwendig ist. Als Richtwert gilt: Alles unter fünf bis sechs Millimeter Haarlänge ist optimal. Sind die Haare länger, schneiden Sie sie vor der Rasur am besten mit einer Nagelschere. Oder Sie verwenden einen elektrischen Rasierer mit Aufsatz zum Trimmen der Haare.

2. Das A und O der Intimrasur? Das Peeling

Jede Frau, die regelmäßig zum Rasierer greift, kennt das Problem: eingewachsene Härchen, die nicht nur unschön anzusehen sind, sondern auch unangenehm jucken. Was dagegen hilft? Ein Intimpeeling, dass Sie vor der Rasur anwenden. Hier empfiehlt sich ein sanftes Peeling mit natürlichen Inhaltsstoffen, das die empfindliche Haut in der Bikinizone nicht zusätzlich strapaziert. Lästige Entzündungen und ein unebenes Hautbild gehören so der Vergangenheit an. Wer besonders sensible oder trockene Haut hat, neigt meist auch stärker zu eingewachsenen Härchen und sollte definitiv nicht auf das vorbereitende Peeling verzichten – und gegebenenfalls auch während der Rasur nochmals peelen.

3. Bikinizone enthaaren leichtgemacht

Der beste Ort für die Intimrasur? Die Dusche! Denn dort wird die Haut erwärmt und die Härchen gleichzeitig etwas weicher. Die Rasierklinge kann so leichter gleiten und erzeugt weniger Reibung und auch Irritationen auf der Haut. Auch ganz besonders wichtig: das richtige Werkzeug. Achten Sie darauf, dass die Klinge des Rasierers immer scharf und frisch ist und wechseln Sie sie lieber zu oft als zu selten. Denn mit einer stumpfen Klinge wird zu viel Druck auf die empfindliche Hautregion ausgeübt, die ideale Voraussetzung für eingewachsene Haare, Pusteln und juckende Haut. Nach der Rasur den Rasierer stets gut trocknen lassen. Das verhindert die Bildung von Bakterien. Und noch eine wichtige Sache gibt es zu beachten: Rasieren Sie stets in Wuchsrichtung der Haare! Das gilt zwar grundsätzlich für jede Körperpartie, insbesondere jedoch für die Intimrasur. Denn in der Bikinizone sind die Härchen allgemein dicker. Und so geht’s: Ziehen Sie die Haut mit den Fingern straff und ziehen Sie den Rasierer mit sanftem Druck Richtung Haarwuchs. Wer mag, verwendet einen Rasierschaum oder ein Gel. Das pflegt die empfindliche Haut während der Rasur und verringert zudem die Reibung. Das ist übrigens auch ein super Trick, um nicht versehentlich mehrfach über eine Hautpartie zu rasieren. Denn die Stellen, die Sie noch rasieren müssen, sind dank des Schaums deutlich zu erkennen.

4. Feuchtigkeit zuführen und eine Pause gönnen

Spülen Sie den Schambereich nach der Rasur gründlich mit Wasser ab und tragen Sie eine Feuchtigkeitscreme oder ein Öl auf. Denn gerade jetzt braucht die sensible Haut der Bikinizone eine reichhaltige Pflege. Zudem können die Härchen so leichter aus den Follikeln nachwachsen – eingewachsene Haare haben keine Chance. Übrigens: Einige Frauen schwören auf Babypuder nach der Rasur. Dieser verhindert nämlich das Entstehen kleiner Pickelchen sowie Rötungen. Einfach direkt nach der Rasur mit den Fingern oder einem Wattepad auf die Bikinizone auftragen. Was es sonst noch zu beachten gilt? Verzichten Sie direkt nach der Rasur am besten erst einmal auf enge Unterwäsche, denn diese sorgt für Reibung. Auch mit dem Sauna-Besuch oder dem Workout sollten Sie etwas warten. Der Grund: Schweiß bringt Bakterien mit sich – und die wollen Sie in der frisch rasierten Bikinizone auf keinen Fall haben.

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