Neuer Trend: Air Drying
Was es mit dem Beauty-Trend auf sich hat

Dass es eine gute Sache ist, die Haare nach der Haarwäsche lufttrocknen zu lassen, ist längst kein Beauty-Geheimnis mehr. Doch übertragen aufs Gesicht ist das Air-Drying-Prinzip eine neue Trendbewegung, die wir unter die Lupe nehmen.

Klar, dem Haar kommt es tatsächlich sehr gelegen, von Zeit zu Zeit an der Luft statt unter dem Föhn zu trocknen. So trocknet die Mähne weniger schnell aus, sieht glänzender aus und ist gesünder. Doch trifft dieser Effekt auch auf andere Körperpartien zu? Wie wäre es zum Beispiel, das Gesicht zukünftig nicht mit dem Handtuch abzutrocknen, sondern ebenfalls an der Luft trocknen zu lassen?

Frau

Air Drying fürs Gesicht: Was es bringen soll

Auch wenn wir unser Gesichtshandtuch regelmäßig wechseln – richtig sauber ist es eigentlich nie, zumindest wenn man es unterm Mikroskop betrachtet. Millionen von Bakterien, Keimen und Pilzen tummeln sich darin, vor allem dann, wenn das Handtuch schon über eine Woche im Einsatz ist und nicht richtig trocknen kann. Landen diese sogenannten Mikroben auf unserer Gesichtshaut, können sie Pickel verursachen. Verzichtet man hingegen auf das Abtrocknen mit dem Handtuch nach der Reinigung und lässt die Haut stattdessen an der Luft trocknen, kommt sie erst gar nicht in Berührung mit fiesen Bakterien. Und das ist noch längst nicht der einzige Vorteil des Air Drying: Wer diesen Trend befolgt, vermeidet Irritationen und Entzündungen durch das Reiben des Handtuchs. Schonender geht es wirklich nicht!

Sinnloser Hygiene-Hype oder bestes Mittel gegen unreine Haut?

Fest steht: Air Drying kostet nichts – und deswegen sollten Sie es unbedingt ausprobieren! Vielleicht ist es ja wirklich eine tolle Lösung für Ihre Haut. Wer jedoch feststellt, dass er lieber doch wieder aufs Handtuch zurückgreift, sollte dieses unbedingt alle zwei bis drei Tage wechseln. Da andauernde Feuchtigkeit besonders einladend für Bakterien & Co. ist, sollten Sie das Handtuch unbedingt so aufhängen, dass es ordentlich trocknen kann. Wer diese beiden Hygiene-Regeln berücksichtigt, ist auf der sicheren Seite und muss sich keine Sorgen über böse Bakterien im Handtuch und daraus resultierende Hautunreinheiten machen. All jene, die eine besonders empfindliche Haut haben aber dennoch nicht aufs Handtuch verzichten möchten, tupfen das Gesicht sanft trocken anstatt grob zu reiben. Ob mit oder ohne Handtuch: Werden Pflegeprodukte auf die noch leicht feuchte Gesichtshaut aufgetragen, können die darin enthaltenen Wirkstoffe besser aufgenommen werden. Die Feuchtigkeit wird von der Haut eingeschlossen, die Wirkstoffe dringen in die noch geöffneten Poren. Und diesen Beauty-Trick können Sie mit oder ohne Air Drying allemal anwenden!

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