Die Besonderheiten der medizinischen Wirkung von Olivenöl
Für die Dermatologie besonders interessant ist das Oleuropein, das nur in Olivenöl und Olivenblättern vorkommt. Es wirkt stark antioxidativ und stimuliert die Zellerneuerung. Dieses Antioxidanz schützt den Olivenbaum und lässt ihn 1000 Jahre alt werden. Dieser Schutz überträgt sich auch auf die Haut.
Auch Oleocanthal ist eine phenolische Verbindung, die ausschließlich in Olivenöl vorkommt. Diese Wirksubstanz hemmt das Enzym Cyclooxigenase („Cox“), dadurch wird die gewebe- und hautschützende Funktion, sowie die antioxidative Wirkung verstärkt, zellschädigende Reaktionen werden unterdrückt.
Olivenöl enthält weiterhin das Enzym Elastase in besonders hoher Konzentration, das für den Umbau der elastischen Fasern der Haut zuständig ist.
Die Kohlenwasserstoffverbindung Squalan ist ein weiterer, wichtiger Inhaltsstoff, der auch in der menschlichen Haut vorkommt.
Ein weiterer „Radikalfänger“ ist das Melatonin, uns besser vertraut als „Zeitgeberhormon“ und Mittel gegen den „jet lag“. Melatonin ist ebenfalls in der belebten Natur weit verbreitet, im Olivenöl aber besonders stark vertreten.

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